Nordstream

  • Hersh enthüllt Motiv für verdeckten Nord Stream-Sabotageanschlag, ein Jahr später

    Von Tyler Durden

    Zum einjährigen Jahrestag der Sabotageanschläge auf die Nord Stream-Pipeline unter der Ostsee am 26. September 2022 hat der legendäre Journalist Seymour Hersh auf der Grundlage seiner Geheimdienstquellen mehr Kontext und Farbe geliefert.

    In Hershs ursprünglicher, bombastischer Berichterstattung in „How America Took Out The Nord Stream Pipeline“ hieß es, es handele sich um eine streng geheime CIA-Operation mit Unterstützung eines Elite-Tauchteams der US-Marine sowie des norwegischen Geheimdienstes.

    Angesichts von Hershs bedeutendem Vorwurf, Washington habe „unter falscher Flagge“ gehandelt – zu einem Zeitpunkt, als viele westliche Beamte schnell Moskau für die Zerstörung seiner eigenen Pipelines verantwortlich machten, hatte Russland im Anschluss an Hershs Berichterstattung eine dringende Untersuchung der Sabotage durch die Vereinten Nationen gefordert.

    Völlig „Offline-Planung“ und plausible Abstreitbarkeit

    Die Leugnung als Option für Präsident Joe Biden und seine aussenpolitischen Berater war von größter Bedeutung. Es wurden keine nennenswerten Informationen über die Mission auf einen Computer geschrieben, sondern stattdessen auf einer Royal- oder vielleicht einer Smith Corona-Schreibmaschine mit ein oder zwei Durchschlägen getippt, als ob das Internet und der Rest der Online-Welt noch erfunden worden wären. Das Weisse Haus war von den Vorgängen in der Nähe von Oslo isoliert; Verschiedene Berichte und Aktualisierungen aus der Praxis wurden direkt an CIA-Direktor Bill Burns weitergeleitet, der die einzige Verbindung zwischen den Planern und dem Präsidenten darstellte, der die Durchführung der Mission am 26. September 2022 genehmigte. Sobald die Mission abgeschlossen war, wurden die maschinengeschriebenen Papiere und Kohlenstoffe wurden zerstört und hinterließen somit keine physischen Spuren – keine Beweise, die später von einem Sonderstaatsanwalt oder einem Präsidentenhistoriker ausgegraben werden könnten. Man könnte es das perfekte Verbrechen nennen.

    Die Deutschen hatten möglicherweise Vorwissen

    Für die geheime Planungsgruppe der Agentur war es keine Überraschung, als der selbstsichere und selbstbewusste Nuland, damals Unterstaatssekretär für politische Angelegenheiten, Putin am 27. Januar 2022 scharf warnte, dass er, wenn er in die Ukraine einmarschieren sollte, was er offensichtlich vorhatte, „einen …“ So oder so wird Nord Stream 2 nicht vorankommen.“ Die Zeile erregte enorme Aufmerksamkeit, die Worte vor der Drohung jedoch nicht. Aus der offiziellen Abschrift des Außenministeriums geht hervor, dass sie ihrer Drohung vorausgegangen ist, indem sie in Bezug auf die Pipeline sagte: „Wir führen weiterhin sehr intensive und klare Gespräche mit unseren deutschen Verbündeten.“

    ...Einige Mitglieder des CIA-Teams gingen davon aus, dass der deutsche Anführer damals und heute über die geheimen Pläne zur Zerstörung der Pipelines im Bilde war.

    Bidens aussergewöhnliche öffentliche Bedrohung

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